Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet 2017 – Azubis begeistern den 9. Jahrgang

Auszubildende der Unternehmen Evonik, innogy und thyssenkrupp stellten sich im Rahmen der AOR 2017 am 16. März in der 3. und 4. Stunde den Fragen von Radio-Moderator Michael Nowak und berichteten offen aus ihrem Berufsalltag. Sie überzeugten mit ihrer Einstellung, dass eine Ausbildung nach der Schulzeit die richtige Entscheidung ist. Etwa 120 Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs hörten dem Talk in der Aula aufmerksam zu und nutzten im Anschluss die Möglichkeit, sich an den Ständen der drei Unternehmen noch genauer über verschiedene Ausbildungswege zu informieren. (Eine Foto-Dokumentation stellt uns die  „schüngelschwarz – Agentur für Kommunikation“, Essen, zur Verfügung.)

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Sehr offen erzählte Besir Simsek von seiner Ausbildung als Verfahrensmechaniker bei thyssenkrupp, für die er sich begeistert - im Gegensatz zum abgebrochenen Studium, das ihm viel zu theoretisch war. Die Chemikantin Nicole Paterski (Evonik) gehört zu den wenigen Mädchen, die in einem technischen Beruf ihre Ausbildung absolviert. Sie versuchte mit ihrer offenen, freundlichen Art, Schülerinnen für dieses Berufsfeld Mut zu machen. Jens Eikenkamp, der seine Ausbildung als Elektroniker bei innogy macht, war überzeugt, mit einer Ausbildung und den Weiterbildungsmöglichkeiten im Betrieb den richtigen Weg gewählt zu haben. So erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel über den erwünschten Schulabschluss, die Inhalte der Ausbildung oder auf welche Schulfächer besonderer Wert gelegt wird.  Das Trio stand dem flotten Moderator, der die Sprache unserer Jugendlichen traf, Rede und Antwort. Auch die Themen Ausbildungsvergütung („Wie viel verdient ihr in der Ausbildung?“), Arbeitszeiten und die Frage nach der Freizeit wurden in der anschließenden Fragerunde von unseren Schülern angesprochen und offen beantwortet.
Nach dem Talk konnten die 9. Klassen an den Infoständen nicht nur mit den Ausbildern und Personalchefs ins Gespräch kommen, sondern auch die Azubis mit Fragen „löchern“ oder ein chemisches Experiment durchführen. So erfuhren sie auch, dass die drei Betriebe nicht nur in technischen Berufen ausbilden, sondern     z. B. auch in kaufmännischen oder anderen. Die Vertreter der drei Unternehmen versicherten, dass die Türen für Realschüler mit gutem Abschluss und der richtigen Arbeitshaltung weit offenstehen. Die Jugendlichen, deren Interesse geweckt wurde, konnten direkt mit der Berufsberaterin Johanna Hagedorn den nächsten Gesprächstermin ausmachen.
Die Ausbildungsoffensive Ruhrgebiet steht unter der Schirmherrschaft der Bundesagentur für Arbeit und des Essener Unternehmerverbandes und bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen der Berufswelt zu werfen. Eine gelungene Veranstaltung, ein Puzzlestein auf dem Weg zur Berufswahlfindung.