Winterberg im Herbst erleben - die Klassenfahrt der 6 D im Sept. 2016

In Form von Tagebuch-Einträgen haben die Schülerinnen und Schüler der 6D Gedanken und Erlebnisse zur Klassenfahrt (19.09. - 23.09.16) mit Herrn Zywietz und Frau Brune nach Winterberg im Sauerland festgehalten. Es ist ein Tagebuch-Bericht entstanden, der nicht nur vom Tag der Anreise und der Abreise erzählt, sondern von vielen verschiedenen Unternehmungen und spannenden Erlebnissen während der fünf Tage : So mussten rohe Eier transportiert,  Survival-Training überlebt und  Chaos-Spiele überstanden werden..

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Tagebuch-Einträge verschiedener Schüler/innen:

Die Anreise
Heute ist die Klassenfahrt. Ich glaube, dass sich alle freuen und sehr aufgeregt sind, denn ab heute sind wir fünf Tage auf Klassenfahrt ohne Eltern.
Die Abfahrt ist gleich auch schon und alle sind da. Jetzt ist es 9:10 Uhr und der Bus ist immer noch nicht da, obwohl die Abfahrt um 9 Uhr sein sollte. Ah .. da kommt der Bus endlich! Jetzt packt der Busfahrer die Reisetaschen und Koffer ein  und nach weiteren fünf Minuten konnten wir dann endlich fahren, nachdem sich alle von den Eltern verabschiedet hatten. Nun sitzen wir im Bus und fahren zwei Stunden und 30 Minuten .. endlich sind wir da! Alle freuen sich jetzt sehr auf die Zimmer und die Umgebung.


Am Montag
Nachdem wir unsere Schlüssel nach der Ankunft erhalten haben, durften wir in unsere Zimmer. Aber wir mussten die Betten schnell machen, weil wir direkt zum Essen gegangen sind. Es gab Pfannkuchen mit Apfelmus, Nutella und mit Zimt & Zucker. Danach durften wir noch ein paar Minuten aufs Zimmer, kurz darauf war im Gruppenraum ein Treffen. Da haben wir besprochen, was wir machen werden. Es ging direkt weiter, wir gingen in die Innenstadt von Winterberg und durften eine Stadtrallye machen. Wir hatten dafür eine Stunde Zeit. Im Anschluss sind wir den ganzen langen Weg (je 7km pro Strecke) zurückgelaufen. Um 22 Uhr war Hausruhe und bis dahin konnten wir uns noch umziehen und uns auf den Zimmern besuchen, mache haben noch geduscht.


Am Dienstag
Der Tag fing richtig nach dem Frühstück an, wir trafen uns auf einem großen Parkplatz der Jugendherberge. Hier trafen wir Paul zum ersten Mal. Was uns direkt auffiel, das war, dass Paul sehr viel redet. Paul erklärte uns, dass wir ein Spiel spielen und dafür zwei Gruppen bilden, für die wir uns einen Gruppennamen ausdenken sollten. Die eine Gruppe nannte sich „Weisheit“  und die andere Gruppe „King GPS“.
Jede Gruppe bekam ein Heft mit vielen Fragen und ein GPS- Gerät, welches wir brauchten, um an den Ort der Fragen und deren mögliche Lösungen zu kommen. Zusätzlich bekamen wir ein Ei, wir sollten dieses rohe Ei so gut behandeln, dass es unterwegs nicht kaputt geht, und später musste es noch einen hohen Sturz überleben. Dafür durften wir Material zum Schutz im Wald suchen. Jedoch ging schon 30 Minuten später das Ei der Gruppe „Weisheit“ kaputt. Also hatte Team „King GPS“ gute Chancen zu gewinnen, aber kurz vor Ende ging deren Ei auch kaputt. Das Ärgerliche war, dass dies direkt vor dem Eingang der Jugendherberge geschah und zumindest für dieses Spiel keine Gruppe einen Punkt bekam. Mit den GPS -Geräten mussten wir uns selbst zu einem Kletterfels bringen, eine Gruppe nahm dafür einen langen Weg und die andere Gruppe einen kurzen Weg, jedoch war der Rückweg dann mit kurz und lang getauscht. Das Klettern und Abseilen machte uns sehr viel Spaß. Sascha schaffte es nach ganz oben, da freute er sich sehr. Andere haben sich gar nicht getraut, überhaupt zu klettern.
An der Jugendherberge ging es dann noch zum Fußballspielen im Soccer-Käfig und der Tag war eigentlich zu Ende.


Am Mittwoch
Unser Favorit war das Survival - Training. Es hat super viel Spaß gemacht. Mit Paul haben wir im Wald in mehreren Gruppen kleine Hütten gebaut und später haben wir in diesen Gruppen versucht, ein Feuer zu machen. Paul hat uns für das Entzünden des Feuers unterschiedliche Hilfsmittel gegeben und es hat eine ganz gute Zeit gedauert, bis wir tatsächlich eine Flamme entzündet hatten. Im Anschluss haben wir noch einige Spiele auf dem großen Fußballfeld als Klasse gespielt. Dabei musste sich jeder einbringen, um bei einem Spiel eine Kette von Tor zu Tor zu bilden.


Am Donnerstag
Heute sind wir ein Stück durch den Wald über einen hohen Berg gegangen, um dann zur Panorama-Brücke von Winterberg zu kommen. Man hatte eine tolle Aussicht und konnte die hohe Brücke auf unterschiedlichen Wegen abgehen, so wie jeder sich getraut hat. Von der Brücke führte eine Röhrenrutsche direkt auf den Waldlehrpfad. Am Ende des Pfades ging es dann für uns auf die Sommerrodelbahn, auf der jeder mindestens zwei Mal fahren konnte. Das hat allen viel Spaß gemacht. Am Nachmittag haben wir dann das Chaos-Spiel von Frau Brune auf dem Gelände der Jugendherberge gespielt, das war eine lustige Mischung aus Laufen & Suchen und Aufgaben erfüllen.
An einem Abend hatten wir einen Grillabend in der Grillhütte mit Würstchen, Brötchen und Salat, aber meistens gab es ein warmes Abendbrot im Speiseraum. Dort konnte man sich am Buffet bedienen. Abends hatten wir oft Freizeit, um Fußball zu spielen, Longboard zu fahren und auf dem Gelände und später im Zimmer zu sein. Wir hatten aber auch einen Spiele-Abend oder einen DVD- Abend im Gruppenraum.


Die Abreise:
Heute ist Freitag und wir haben gerade 6:39 Uhr, wir fahren in genau zwei Stunden und 20 Minuten nach Hause. Aber bevor wir fahren, müssen wir die Zimmer frisch machen und zum Frühstück gehen. Erstmal das Bettzeug von den Betten runter und die Zimmer fegen, danach den Koffer packen. Jetzt ist es dann auch 7:45 Uhr, wir müssen zum Frühstück gehen. Alle essen etwas, denn danach müssen wir noch mal alles geben, um die Zimmer fertig zu bekommen. Um 9 Uhr ist die endgültige Zimmerkontrolle, bei der alle die volle Punktzahl haben wollen. Da die meisten aber schon fertig mit ihren Zimmern waren, konnten wir bis kurz vor 9 Uhr noch einmal raus. Später haben alle ihre Taschen nach unten gebracht und auf den Bus gewartet, der schon wieder mit Verspätung kam. Nach weiteren zwei Stunden und 30 Minuten: Wir sind da (Juhu !), alle umarmen erstmal die Eltern, während der Busfahrer die Taschen rausholt.