Chemielehrerinnen und Chemielehrer zeigten zusammen mit Schülerinnen unserer Schule den staunenden Grundschüler/innen und ihren Eltern am Tag der offenen Tür anhand von Experimenten die farbige Welt der Chemie!
Frau Aygün und einige ihrer Schülerinnen führten verblüffende Experimente mit Trockeneis durch, Frau Eickmeier veranschaulichte das Verfahren der Papierchromatografie und ließ die jungen Besucher/innen eigene Erinnerungsstücke herstellen und Herr Zmarsly und die Schülerinnen Helil und Sara waren Feuer und Flamme und zündeten kleine Feuerwerke.

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Frau Aygün und einige ihrer Schülerinnen führten –unter den staunenden Augen der Besucher/innen- Experimente mit Trockeneis durch, das –78 °C kalt ist. Dieses feste Kohlenstoffdioxid (CO2) sublimiert, d. h. es geht direkt vom festen in den gasförmigen Aggregatzustand über, ohne zu schmelzen. Bereitgestellte brennende Teelichter wurden vom Kohlenstoffdioxid gelöscht. Aus diesem Grund wird CO2 als Löschmittel in Feuerlöschern genutzt. Das sublimierte Trockeneis führte dazu, dass der in der Luft enthaltene Wasserdampf durch Kondensieren weiße Nebel bildete. Farbiges Wasser, dem man noch ein wenig Spülmittel zufügte, brodelte und schäumte nach Zugabe von Trockeneis.

Frau Eickmeier stellte das analytische Trennverfahren Papierchromatografie am Beispiel von Farben vor. Unter ihrer Anleitung malten die Kinder in der Mitte von Filterpapieren mit farbigen und schwarzen Filzstiften einen Kreis, d. h. die Besucher wurden aktiv. Nach Zugabe von ein paar Tropfen Wasser auf die Mitte des bemalten Filterpapiers zeigte sich, dass die benutzten Filzstiftfarben aus verschiedenen Farbstoffen bestehen, die unterschiedlich schnell nach außen wanderten. Dabei entstanden Chromatogramme, bei denen die einzelnen Farbstoffe konzentrisch angeordnet sind. Sie wurden auf dem Heizkörper getrocknet und als Erinnerungsstücke mitgenommen.

Herr Zmarsly mit den Schülerinnen Helil und Sara sind Feuer und Flamme für die Chemie. Sie zeigten den Besucher/innen unterschiedliche Flammenfärbungen, die durch Alkali-, Erdalkali- und Kupfersalze hervorgerufen werden. Diese Flammenfärbungen dienen als Vorprobe zur Analyse von chemischen Elementen. Einigen der Salze werden Feuerwerk zugefügt. Danach demonstrierten die Schülerinnen am Beispiel von Eisen, Aluminium und Magnesium, dass diese Metallpulver brennen. Beim Blasen von Bärlappsporen in die Brennerflamme kam es zu Staubexplosionen. Aufgrund der großen Oberfläche der Pulver kann sehr viel Sauerstoff auf einmal mit dem jeweiligen Stoff reagieren.

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